Kieron Webb, the London Barber.

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Wer ist The London Barber?

Kieron Webb ist „der Barbier von London“. Er schuf The London Barber als Marke für die Haarstyling-Ausbildung für Männer. Kieron gründete die Marke um angehende Barbiere zu schulen und das Wissen zu teilen, das er sich in über zehn Arbeitsjahren in der Branche angeeignet hat. Mithilfe von The London Barber bringt Kieron Männern aber auch Styling-Tricks bei und zeigt ihnen, wie sie professionelle Frisörtechniken anwenden können, um ihren gewünschten Style zu kreieren.

Kieron weiß wovon er spricht. Als er 18 war, begann er für den Superstar-Frisör Trevor Sorbie zu arbeiten, und sein Mentor, der berühmte Stylist Anthony Mascolo, wurde dreimal zum „British Hairdresser of the Year“ gekürt. Kierons Karriere hat ihn um die ganze Welt geführt – durch Europa, in die USA sowie nach China, Indien und Australien.

 

Wofür steht The London Barber also? Kieron sagt: „Es steht dafür, dass ich mich selbst ausdrücken kann, wie ich möchte, ohne dass mir irgendwer sagt, was ich tun soll. Ich will keine einzelnen Images kreieren und den Leuten erzählen, wie sie auszusehen haben. Deshalb wollte ich mit Axe zusammenarbeiten, da sie mit Find Your Magic etwas sehr ähnliches machen.“ 

 

Kieron gibt zu, nicht besonders akademisch vorzugehen. Er ist als Kreativer aufgewachsen und achtete immer darauf, dass sein Haar und seine Kleidung sich etwas von dem anderer unterscheiden.
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Als Kind fühlte sich Kieron zur Mod-Kultur hingezogen. „Es war anders als das, was angesagt war, als ich jung war. Ich liebte die Vorstellung, jeden Tag einen Anzug zu tragen. Smart und adrett auszusehen.“ Dabei hat es auch nicht geschadet, dass der Vater seines besten Freundes der Tourmanager von Paul Weller – dem „Modfather“ – war. „Ich habe Leute wie die Gallagher Brüder und Steve Craddock von Ocean Colour Scene gesehen und gemerkt, wie sie sich durch ihre Kleidung ausdrückten.“

 

Kieron hatte eine Frisur wie Liam Gallagher, mochte seine Einstellung und die Tatsache, dass ihm egal war, was andere dachten.

 

„Ich war eines dieser Kinder, auf denen ältere Jungs herumhackten – das hat mir aber nicht viel ausgemacht, weil ich immer selbstbewusst war. Menschen versuchen, auf dir herumzuhacken – eine Menge älterer Jungs hasste mich, weil ich anders war. Ich wollte kein Teil des Rudels sein – ich wollte auffallen. Und ich wurde definitiv deswegen schikaniert.“

 


Kieron hat keine vorgefasste Meinung, wenn er während eines Haarschnitts Kunden berät. Er versucht ihnen beizubringen, wie sie den Style bekommen, den sie möchten und mit dem arbeiten, was sie haben. Kieron zeigt ihnen, wie sie einen Föhn und Produkte verwenden, um die Looks zu gestalten, die gut für ihre Haare sind.

„Ich bin ein Lehrer. Ich will Männern dabei helfen, den Style zu bekommen, mit dem sie wirklich happy sind, indem sie mit dem arbeiten, was sie haben. Dafür ist es sehr wichtig, ihnen etwas darüber beizubringen. Wenn sie ihre Haarstruktur nicht verstehen, werden sie sie nie so stylen können, dass sie damit glücklich sind.“

Kieron sagt: „Eine Menge Männer gehen in einen Laden und kaufen das falsche Produkt für ihr Haar, oder sie brauchen zwei Produkte um den Look zu erzielen, den sie wollen. Deshalb ist es wirklich wichtig, dass sie wissen, wie es funktioniert.“ Beim Haaretrocknen ist es genauso. Kieron lässt seine Kunden oft selbst föhnen, damit sie zuhause wissen, wie es geht.

Übung verleiht Sicherheit. Ich sage nicht, dass Übung perfekt macht, da ich nicht daran glaube, dass jemand jemals perfekt sein kann. Aber du weißt immer, was zu tun ist – auch wenn es nicht jeden Tag klappt. 

Kieron Webb – The London Barber

Was ist also die Magie des London Barbers? „Als ich zum Frisörberuf gefunden habe, habe ich meine Berufung gefunden. Es ist das, was ich bin. Für mich ist meine Berufung meine Magie. So ist das nicht für jeden, aber für mich hat es funktioniert.“

 

„Ich bin ein netter Kerl. Ich will, dass alle etwas abbekommen. Ich mag es, Menschen anzutreiben, damit es ihnen so gut geht wie mir – oder sogar besser!“

 

Kierons echte Bewunderung gilt denen, die nicht mit der Masse mitlaufen. „Nicht alle mögen die gleichen Dinge – deshalb ist die Welt so, wie sie ist. Wenn du den Mut hast, aus der Masse herauszustechen, dann gratuliere ich dir, weil du so bist, wie du bist und dich nicht dem anpasst, was die Gesellschaft für richtig hält.”